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# Chinas Außenministerium auf Frage nach Japans Yttrium-Engpass: „Ziel ist es, Remilitarisierung und Atomwaffenbesitz zu verhindern“
- URL: https://www.bexus.info/20261022-news-68-de/
- Published: 2026-10-22T10:31:13.000Z
- Updated: 2026-10-24T10:49:03.000Z
- Description: Außenamtssprecherin Mao Ning sagte am 21. auf die Frage, ob Japans Yttrium in wenigen Monaten ausgehe, Chinas Kontrollen sollten Japans Remilitarisierung und Atomwaffenstreben vereiteln. China sperrte seit Januar dreimal Militärexporte nach Japan; Yttrium ist seit April 2025 genehmigungspflichtig.
- Author: Alfred Kim
- Tags: german, 인도태평양

INDOPAZIFIK

Chinas Außenministerium hat bei einer offiziellen Pressekonferenz erklärt, die Exportkontrollen gegen Japan sollten dessen Remilitarisierung und Streben nach Atomwaffen verhindern. Außenamtssprecherin Mao Ning antwortete am 21\. (Ortszeit) bei der regulären Pressekonferenz in Peking auf die Frage, ob Japans Vorräte an der wichtigen Seltenen Erde Yttrium in wenigen Monaten erschöpft sein könnten: „China implements export controls on Japan in accordance with the laws and regulations“ (China setzt Exportkontrollen gegen Japan im Einklang mit Gesetzen und Vorschriften um). Weiter sagte sie: „The aim is to thwart Japan's remilitarization and attempt to possess nuclear weapons“ (Das Ziel ist es, Japans Remilitarisierung und den Versuch, Atomwaffen zu besitzen, zu vereiteln).

## Ausländischer Journalist verweist auf Bericht über Japans Bitte um US-Hilfe

Laut der vom chinesischen Außenministerium veröffentlichten englischen Mitschrift kam die Frage von einem ausländischen Journalisten. Dieser zitierte einen Auslandsbericht vom Vortag, wonach Japan „nur noch wenige Monate bleiben, bis die Versorgung mit der wichtigen Seltenen Erde Yttrium erschöpft ist“, und Japan „die USA um Hilfe gebeten hat, China zur Lockerung der entsprechenden Exportkontrollen zu bewegen“. Dann fragte er nach der Haltung des Ministeriums.

Mao Nings Antwort bestand aus vier Sätzen. In den ersten beiden nannte sie die gesetzesgemäßen Exportkontrollen gegen Japan und deren Ziel. In den beiden folgenden fügte sie hinzu: „China's position of keeping the global industrial and supply chains of critical minerals safe and stable has not changed“ (Chinas Haltung, die globalen Industrie- und Lieferketten kritischer Mineralien sicher und stabil zu halten, hat sich nicht geändert) und „All parties have the responsibility to play a constructive role to this end“ (Alle Seiten tragen die Verantwortung, hierzu eine konstruktive Rolle zu spielen).

Mao Ning nannte weder den Umfang der japanischen Yttrium-Vorräte noch die Zahl der Exportgenehmigungen für Japan oder Bedingungen für eine Aufhebung der Kontrollen. Auf den Punkt, Japan habe die USA um Hilfe gebeten, ging sie nicht gesondert ein. Japan kam bei der Pressekonferenz nur in diesem einen Frage-Antwort-Austausch vor; Nachfragen gab es nicht. Den Rest der Pressekonferenz nahmen die Teilnahme von Außenminister Wang Yi an der Eröffnung des Xiong'an-Forums für globale Governance am 23., die Teilnahme von Ministerpräsident Li Qiang am Treffen der Regierungschefs der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) in Tadschikistan sowie Fragen zur Ukraine und zu Kuba ein.

## Yttrium darf seit April 2025 nur mit Genehmigung des Handelsministeriums ausgeführt werden

Yttrium gehört zu den sieben mittelschweren und schweren Seltenen Erden, die China am 4\. April 2025 unter Genehmigungspflicht stellte. Das chinesische Handelsministerium und die Zollverwaltung veröffentlichten an diesem Tag die „Bekanntmachung Nr. 18/2025 des Handelsministeriums und der Zollverwaltung“ und stellten Güter im Zusammenhang mit Samarium, Gadolinium, Terbium, Dysprosium, Lutetium, Scandium und Yttrium unter Exportkontrolle. Die Bekanntmachung erklärte, die Kontrollen würden „zum Schutz der nationalen Sicherheit und Interessen und zur Erfüllung internationaler Verpflichtungen wie der Nichtverbreitung mit Genehmigung des Staatsrats“ umgesetzt; sie trat am Tag der Veröffentlichung in Kraft.

Die Yttrium-Posten wurden unter der Kontrollnummer 1C908 zusammengefasst. 1C908.a umfasst metallisches Yttrium und Yttrium-Aluminium-, -Magnesium-, -Nickel-, -Kupfer- und -Eisen-Legierungen, Yttrium-Targets und Yttrium-Aluminium-Legierungstargets sowie Yttrium-Zirkonium-Legierungstargets. 1C908.b umfasst Yttriumoxid und dessen Gemische, 1C908.c yttriumhaltige Verbindungen und deren Gemische. Der Bekanntmachung waren für jeden Posten Referenz-Zolltarifnummern beigefügt. Für Yttriumoxid und dessen Gemische sind es drei Tarifnummern, für Yttriumverbindungen und deren Gemische neun. Rechtsgrundlage der Bekanntmachung sind das „Exportkontrollgesetz“, das „Außenhandelsgesetz“, das „Zollgesetz“ und die „Verordnung über die Exportkontrolle von Dual-Use-Gütern“.

Die Japanische Außenhandelsorganisation (JETRO) erläuterte die Maßnahme am 7\. April desselben Jahres und berichtete, Exporteure müssten für die Ausfuhr der betreffenden Güter gemäß dem chinesischen „Exportkontrollgesetz“ und der „Verordnung über die Exportkontrolle von Dual-Use-Gütern“ eine Genehmigung beim Handelsministerium beantragen. In der Zollanmeldung müsse angegeben werden, ob es sich um ein kontrolliertes Gut handelt, sowie die Kontrollnummer; hat der Zoll Zweifel an den Angaben, verlangt er Erläuterungen und gibt die Ware in der Zwischenzeit nicht frei. Laut JETRO erklärte das chinesische Handelsministerium damals, diese Güter „besitzen militärisch-zivile Doppelverwendbarkeit, und Exportkontrollen dafür sind globaler Standard“.

Ein JETRO-Bericht vom 10\. März 2026 nannte als Verwendungszwecke von Yttrium Leuchtstoffmaterialien, YAG-Laser und Dünnschichtkondensatoren. Derselbe Bericht analysierte, japanische Unternehmen seien von der Maßnahme vom April 2025 am stärksten betroffen gewesen; die drei Stoffe Samarium, Dysprosium und Terbium würden in Permanentmagneten verwendet, weshalb Autos, Industriemaschinen und Elektronik insgesamt schwer getroffen worden seien. Chinas Exporte von Seltenerdmagneten nach Japan gingen im April und Mai 2025 stark zurück und erreichten im Mai mit 25,7 Tonnen den niedrigsten Stand seit mehreren Jahren. Ab Juli erholten sie sich weitgehend auf das monatliche Niveau der beiden Vorjahre, doch dauerte die Genehmigung vom Antrag an oft mehr als drei Monate.

## Chinas Handelsministerium verbietet am 6\. Januar sämtliche Dual-Use-Exporte für Japans Militär

Das chinesische Handelsministerium kündigte am 6\. Januar 2026 verschärfte Exportkontrollen für Dual-Use-Güter gegenüber Japan an. Laut der auf der englischen Website des Ministeriums veröffentlichten Erklärung des Sprechers verbot China auf Grundlage des „Exportkontrollgesetzes“ und der „Verordnung über die Exportkontrolle von Dual-Use-Gütern“ die Ausfuhr sämtlicher Dual-Use-Güter an militärische Endnutzer und für militärische Zwecke in Japan sowie an alle sonstigen Endnutzer und für alle sonstigen Endverwendungen, die zur Stärkung der japanischen Militärkapazitäten beitragen könnten. Organisationen oder Personen in anderen Ländern und Regionen, die dagegen verstoßen und chinesische Dual-Use-Güter an japanische Stellen weitergeben, würden rechtlich zur Verantwortung gezogen. JETRO berichtete mit Stand 7\. Januar, da keine Definition für „alle sonstigen Endnutzer und Endverwendungen, die zur Stärkung der japanischen Militärkapazitäten beitragen“ vorliege, sei unklar, was unter die Regelung falle.

Der Sprecher des chinesischen Handelsministeriums begründete die Maßnahme mit Äußerungen der japanischen Regierungsspitze zu Taiwan. Laut der Erklärung auf der englischen Website des Ministeriums behauptete das Ministerium, „the Japanese leader has blatantly made erroneous remarks on China's Taiwan region“ (die japanische Führungsspitze habe sich unverhohlen falsch über Chinas Region Taiwan geäußert), und diese Äußerungen seien „hinting at the possibility of armed intervention in the Taiwan Strait“ (ein Hinweis auf die Möglichkeit eines bewaffneten Eingreifens in der Taiwanstraße). Weiter bezeichnete es dies als „gross interference in China's internal affairs“ (grobe Einmischung in Chinas innere Angelegenheiten) und als schwerwiegenden Verstoß gegen das Ein-China-Prinzip. Die Erklärung vom Januar erwähnte Nichtverbreitungspflichten, verwendete aber weder den Begriff Remilitarisierung noch Atomwaffen.

## Im Februar und Juni landen japanische Unternehmen und Einrichtungen in vier Gruppen zu je 20 auf Listen

Das chinesische Handelsministerium veröffentlichte am 24\. Februar zwei Bekanntmachungen gleichzeitig. Die „Bekanntmachung Nr. 11/2026“ setzte 20 japanische Einheiten, darunter Mitsubishi Shipbuilding, die sich „an der Stärkung der japanischen Militärkapazitäten beteiligt“ hätten, auf die Kontrollliste für Exportkontrollen. Zählt man die Anlage der Liste einzeln durch, sind es fünf Einheiten aus dem Umfeld von Mitsubishi Heavy Industries, zwei von Kawasaki Heavy Industries, eine von Fujitsu, sechs von IHI, zwei von NEC und zwei von Japan Marine United (JMU), dazu die Nationale Verteidigungsakademie und die Japanische Raumfahrtagentur (JAXA) – insgesamt 20\. Die Bekanntmachung verbietet die Ausfuhr von Dual-Use-Gütern an diese Einheiten und untersagt auch ausländischen Organisationen und Personen, chinesische Dual-Use-Güter an sie weiterzugeben. Laufende Geschäfte „müssen sofort eingestellt werden“, hieß es ausdrücklich. Ist eine Ausfuhr aus besonderen Gründen unbedingt nötig, muss der Exporteur gesondert beim Handelsministerium einen Antrag stellen. Die Bekanntmachung nannte als Grundlage das „Exportkontrollgesetz“ und die „Verordnung über die Exportkontrolle von Dual-Use-Gütern“ und erklärte, die Listung erfolge „zum Schutz der nationalen Sicherheit und Interessen und zur Erfüllung internationaler Verpflichtungen wie der Nichtverbreitung“. Ein Verfahren zur Streichung von der Liste enthält die Bekanntmachung nicht.

Die am selben Tag veröffentlichte „Bekanntmachung Nr. 12/2026“ setzte 20 Einheiten, darunter Subaru, bei denen „Endnutzer und Endverwendung von Dual-Use-Gütern nicht überprüft werden können“, auf die Beobachtungsliste. Darunter sind Mitsubishi Materials, TDK, Sumitomo Heavy Industries, Hino Motors, Nitto Denko und Eneos. Für Exporte an sie können keine Allgemeingenehmigungen genutzt werden, es sind Einzelgenehmigungen erforderlich; zudem müssen ein Risikobewertungsbericht und eine schriftliche Zusicherung vorgelegt werden, die Güter „für keinerlei Zwecke zu verwenden, die der Stärkung der japanischen Militärkapazitäten dienen“. Für die Prüfung der Genehmigung gelten die in der Verordnung festgelegten Fristen nicht. Exporte im Zusammenhang mit japanischen militärischen Endnutzern und Endverwendungen würden „nicht genehmigt“, so die Bekanntmachung. Einheiten auf der Beobachtungsliste können nach Artikel 26 der Verordnung ihre Streichung beantragen, wenn sie bei Überprüfungen der Behörden kooperieren; nach Bestätigung durch das Handelsministerium können sie gestrichen werden.

Am 29\. Juni fügte das Handelsministerium auf dieselbe Weise 20 Einheiten, darunter das Nationale Institut für Verteidigungsstudien Japans, der Kontrollliste und 20 Einheiten, darunter Mitsui E&S, der Beobachtungsliste hinzu. Laut der Erklärung des Sprechers müssen bei Einheiten auf der Kontrollliste laufende entsprechende Aktivitäten sofort eingestellt werden; für Anträge auf Exportgenehmigungen an Einheiten auf der Beobachtungsliste sind ein Risikobewertungsbericht und eine schriftliche Zusicherung erforderlich, die Güter nicht militärisch zu nutzen.

## Handelsministerium nennt im Juni Eindämmung von Remilitarisierung und Atomwaffenbesitz als Ziel

In seiner am 29\. Juni veröffentlichten Erklärung erläuterte der Sprecher des Handelsministeriums erneut das Ziel der Februar-Maßnahmen. Die Listung von 40 Einheiten am 24\. Februar sei erfolgt „to curb Japan's attempts at "remilitarization" and possession of nuclear weapons“ (um Japans Versuche der „Remilitarisierung“ und des Besitzes von Atomwaffen einzudämmen). Weiter behauptete die Erklärung: „Bedauerlicherweise hat die japanische Seite, statt über ihre Fehler nachzudenken und sie zu korrigieren, Neomilitarismus und Remilitarisierung beschleunigt, Angriffswaffen stationiert und Angriffsraketen im Ausland abgefeuert und sich damit weiter auf einen falschen Weg begeben.“

Dieselbe Erklärung enthielt auch Sätze zur Beruhigung japanischer Unternehmen. Das Handelsministerium erklärte, die Maßnahme „will not affect normal economic and trade exchanges between China and Japan“ (werde den normalen Wirtschafts- und Handelsaustausch zwischen China und Japan nicht beeinträchtigen). Die Listen „zielen nur auf eine kleine Zahl japanischer Einheiten“, „die betreffenden Maßnahmen gelten nur für Dual-Use-Güter“, und „japanische Einheiten, die redlich wirtschaften und sich an die Gesetze halten, müssen sich keinerlei Sorgen machen“. In dieser Erklärung kommen Seltene Erden oder Yttrium kein einziges Mal vor.

Bei der Pressekonferenz des Außenministeriums am 21\. wurde dasselbe Ziel als Antwort auf eine Frage nach Japans Yttrium-Engpass genannt. Als das Handelsministerium im April 2025 die Yttrium-Kontrollen ankündigte, hatte es nationale Sicherheit, Nichtverbreitungspflichten und „globalen Standard“ als Begründung angeführt und kein bestimmtes Land genannt.

## Sprecher Lin Jian zählte im Februar Japans Verteidigungsausgaben und Raketen als Belege für Remilitarisierung auf

Das chinesische Außenministerium hat in diesem Jahr wiederholt Japans Remilitarisierung kritisiert. Sprecher Lin Jian sagte bei der regulären Pressekonferenz am 3\. Februar, China und Russland hätten „in der Japan-Frage hochgradig übereinstimmende Positionen“ und „Japans beschleunigte ‚Remilitarisierung‘ bedroht Frieden und Stabilität in der Region“. Als Belege behauptete Lin, Japans Verteidigungshaushalt sei 14 Jahre in Folge gestiegen und habe 58 Milliarden Dollar erreicht, die Steigerung in den vergangenen fünf Jahren liege über 60 Prozent, und der Anteil der Verteidigungsausgaben am Bruttoinlandsprodukt (BIP) habe 2 Prozent erreicht. Er nannte auch den Umbau von Zerstörern zu „Flugzeugträgern“, die Entwicklung und Beschaffung von Mittel- und Langstreckenraketen mit mehr als 1.000 Kilometern Reichweite, den ersten Reexport von „Patriot“-Raketen im Jahr 2025 sowie den Export von Zerstörern. Japanische Regierungsvertreter sprächen offen über „Atomwaffenbesitz“ und strebten eine Änderung der „drei nichtnuklearen Prinzipien“ an. Lin behauptete zudem, die Kairoer Erklärung, die Potsdamer Erklärung und die japanische Kapitulationsurkunde legten Japans internationale Verpflichtungen fest, und auch die japanische Verfassung beschränke Streitkräfte und das Recht zur Kriegführung streng. Er führte ferner an, im Yasukuni-Schrein würden 14 Kriegsverbrecher der Klasse A verehrt, und rechte Kräfte in Japan versuchten, durch Änderungen an Geschichtsbüchern die Geschichte der Aggression zu beschönigen. Japan baue zudem ein domänenübergreifendes Operationssystem auf, das Land, See, Luft, Weltraum, Cyberraum und das elektromagnetische Spektrum umfasse. Lin sagte: „Die chinesische Seite sollte gemeinsam mit allen friedliebenden Ländern die ‚Remilitarisierungs‘-Ambitionen der rechten Kräfte in Japan eindämmen.“

Bei derselben Pressekonferenz verwies ein Journalist eines japanischen Senders darauf, dass Japan am Vortag seltenerdreichen Schlamm gefördert habe, und bat um einen Kommentar zu Japans Bemühungen, die Abhängigkeit von China bei Seltenen Erden zu verringern. Lin antwortete lediglich: „Wir haben zur Kenntnis genommen, dass es in Japan in den vergangenen Jahren immer wieder solche Berichte gegeben hat.“ Auf eine gesonderte Frage nach Plänen der USA zur Bevorratung kritischer Mineralien sagte er: „In der Frage, die Stabilität und Sicherheit der globalen Industrie- und Lieferketten kritischer Mineralien zu wahren, hat sich Chinas Haltung nicht geändert.“ Dieser Satz Lins ist nahezu identisch mit dem zweiten Teil der Antwort, die Mao Ning gut acht Monate später auf die Yttrium-Frage gab.

## Aussetzung der Oktober-Maßnahmen zu Seltenen Erden durch Chinas Handelsministerium endet am 10\. November

Die Kontrollen vom April 2025 einschließlich Yttrium gelten weiterhin. China hatte am 9\. Oktober 2025 zusätzliche Kontrollen angekündigt, die superharte Materialien, Ausrüstung und Rohstoffe für Seltene Erden, weitere mittelschwere und schwere Seltene Erden, Lithiumbatterien und Graphit-Anodenmaterial, im Ausland hergestellte Seltenerdgüter sowie Seltenerdtechnologien umfassten. Das Handelsministerium und die Zollverwaltung setzten am 7\. November mit der „Bekanntmachung Nr. 70/2025 des Handelsministeriums und der Zollverwaltung“ „ab sofort bis zum 10\. November 2026“ die Umsetzung der Bekanntmachungen Nr. 55 bis 58/2025 des Handelsministeriums und der Zollverwaltung sowie der Bekanntmachungen Nr. 61 und 62 des Handelsministeriums aus, insgesamt sechs. Ein Grund für die Aussetzung ist in der Bekanntmachung nicht genannt. JETRO stellte die Aussetzung als Maßnahme auf Grundlage einer Vereinbarung zwischen den USA und China dar. JETRO berichtete, die am 4\. April angekündigten Kontrollen der sieben mittelschweren und schweren Seltenen Erden „werden weiterhin umgesetzt“. Das chinesische Handelsministerium setzte im selben Zeitraum, am 10\. November 2025, mit der „Verordnung Nr. 7/2025 des Handelsministeriums“ auch Gegenmaßnahmen gegen fünf US-bezogene Tochtergesellschaften von Hanwha Ocean für ein Jahr aus. Der JETRO-Bericht vom März 2026 berichtete, seit der Bekanntmachung Nr. 123 der Zollverwaltung vom 16\. Juni 2025 seien die Zollkontrollen verschärft worden; in vielen Fällen hätten sie einige Wochen bis etwa einen Monat gedauert, und selbst Magnete ohne die sieben Seltenen Erden seien je nach Zollstelle uneinheitlich betroffen gewesen.

Bis zum Ende der Aussetzung am 10\. November bleiben weniger als drei Wochen. Mao Ning äußerte sich bei der Pressekonferenz am 21\. weder zu einer möglichen Verlängerung der Aussetzung noch zu deren Verhältnis zu den Kontrollen gegen Japan. Auf eine Frage zu einem Dreiergipfel der USA, Chinas und Russlands antwortete sie bei derselben Pressekonferenz: „Derzeit haben wir keine Informationen anzubieten.“

## Quellen (KST)

- Chinesisches Außenministerium · 2026-10-21 · Foreign Ministry Spokesperson Mao Ning's Regular Press Conference on October 21, 2026 · https://www.mfa.gov.cn/eng/xw/fyrbt/lxjzh/202610/t20261021\_12044543.html
- Chinesisches Außenministerium · 2026-02-03 · 2026年2月3日外交部发言人林剑主持例行记者会 · https://www.mfa.gov.cn/web/wjdt\_674879/fyrbt\_674889/202602/t20260203\_11850245.shtml
- Chinesisches Handelsministerium · 2026-02-24 · 商务部公告2026年第11号 公布将20家日本实体列入出口管制管控名单 · https://www.mofcom.gov.cn/zcfb/zc/art/2026/art\_a73f2b59e13d4454b0f58618917f3944.html
- Chinesisches Handelsministerium · 2026-02-24 · 商务部公告2026年第12号 公布将20家日本实体列入关注名单 · https://www.mofcom.gov.cn/zwgk/zcfb/art/2026/art\_bac18400512d408a8d4c2f964e36ac11.html
- Chinesisches Handelsministerium · 2026-01 · MOFCOM Spokesperson's Remarks on Tightening Controls on Dual-Use Items Exports to Japan · https://english.mofcom.gov.cn/News/SpokesmansRemarks/art/2026/art\_ad432d69b63545ef81b6b0c9d21c0fa1.html
- Chinesisches Handelsministerium · 2026-06-29 veröffentlicht (online 2026-07-07) · MOFCOM Spokesperson's Remarks on Relevant Export Control Measures Targeting Japan · https://english.mofcom.gov.cn/News/SpokesmansRemarks/art/2026/art\_8a8c97213a8341b5b1c43cab9d26dc72.html
- Anlage zu einem Handelsrundschreiben der Hongkonger Behörde für Handel und Industrie · 2025-04-04 · 商务部 海关总署公告2025年第18号 · https://www.tid.gov.hk/en/tradecircular/files/2025/ci2025318a.pdf
- Anlage zu einem Handelsrundschreiben der Hongkonger Behörde für Handel und Industrie · 2025-11-07 · 商务部 海关总署公告2025年第70号 · https://www.tid.gov.hk/en/tradecircular/files/2025/ci9772025a.pdf
- Japanische Außenhandelsorganisation (JETRO) · 2026-01-08 · 中国、デュアルユース品目の対日輸出管理を強化 · https://www.jetro.go.jp/biznews/2026/01/daa0760fd28a2226.html
- Japanische Außenhandelsorganisation (JETRO) · 2025-04-07 · 中国、中・重希土類7種のレアアース関連品目で4月4日から輸出管理を実施 · https://www.jetro.go.jp/biznews/2025/04/9008601e0d63d27d.html
- Japanische Außenhandelsorganisation (JETRO) · 2025-11-11 · 中国、米中合意に基づき、10月9日発表のレアアース輸出管理関連措置などを1年間暫定停止 · https://www.jetro.go.jp/biznews/2025/11/2b5f90cf2b7bf163.html
- Japanische Außenhandelsorganisation (JETRO) · 2026-03-10 · 中国のレアアース輸出管理（1）日本への磁石輸出に大きな影響 · https://www.jetro.go.jp/biz/areareports/special/2026/0101/5229e687b7a111eb.html