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# USA erweitern Investitionsverbot gegen China um Biotechnologie und Hyperschall – auch Nordkorea, Russland, Iran und Kuba einbezogen
- URL: https://www.bexus.info/20261024-news-99-de/
- Published: 2026-10-24T08:07:36.000Z
- Updated: 2026-10-24T10:48:34.000Z
- Description: Das US-Finanzministerium hat am 22. (Ortszeit) den Entwurf der Durchführungsvorschriften zum Gesetz über die nationale Sicherheit bei Auslandsinvestitionen (COINS Act) vorgelegt und neben Hyperschall- und Supercomputing-Technologien auch die Biotechnologie in die Bereiche aufgenommen, in denen US-Au
- Author: Alfred Kim
- Tags: german, 워싱턴

WASHINGTON

Das US-Finanzministerium hat am 22\. Oktober (Ortszeit) den Entwurf einer Durchführungsverordnung (NPRM) veröffentlicht, mit dem die Vorschriften zur Untersagung oder Meldepflicht von Investitionen von US-Personen in Spitzentechnologien in China und anderen gegnerischen Staaten drastisch ausgeweitet werden. Die Verordnung dient der Umsetzung des im vergangenen Dezember verabschiedeten Comprehensive Outbound Investment National Security Act (COINS Act). Zu den regulierten Sektoren gehören neben den bisherigen Bereichen Halbleiter, künstliche Intelligenz (KI) und Quantentechnologie nun auch Supercomputing, Hyperschall und Biotechnologie. Die Zahl der betroffenen Länder stieg von einem – China (einschließlich Hongkong und Macau) – um Nordkorea, Russland, den Iran und Kuba auf fünf an. Das Finanzministerium teilte mit, es werde bis zum 7\. Dezember Stellungnahmen entgegennehmen und anschließend eine endgültige Regelung mit Festlegung des Inkrafttretens vorlegen.

## Finanzministerium erweitert regulierte Sektoren von Halbleitern, KI und Quantentechnologie auf Supercomputing, Hyperschall und Biotech

Laut einer Pressemitteilung des Finanzministeriums regelt der Verordnungsentwurf Transaktionen von US-Personen mit einer „betroffenen ausländischen Person“ (covered foreign person) in einem Besorgnis erregenden Land je nach Technologie zweigleisig. Transaktionen, die „meldepflichtige“ Technologien betreffen, müssen dem Finanzministerium gemeldet werden; Transaktionen mit „verbotenen“ Technologien dürfen nicht durchgeführt werden. Das COINS-Gesetz legt fünf Bereiche fest: Halbleiter und Mikroelektronik, KI, Quanteninformationstechnologien, Hochleistungsrechnen und Supercomputing sowie Hyperschallsysteme. Das Finanzministerium fügte dem noch die Biotechnologie hinzu.

US-Finanzminister Scott Bessent erklärte: „Unter der Führung von Präsident Trump setzen wir uns dafür ein, Amerikas nationale Sicherheit an die erste Stelle zu setzen.“ Der Verordnungsentwurf erfolgt in Form von Änderungen des bestehenden Programms für die Sicherheit von Auslandsinvestitionen (Outbound Investment Security Program, OISP).

Christopher Pilkerton, stellvertretender Finanzminister für Investitionssicherheit, erklärte, der Verordnungsentwurf sei „darauf ausgelegt, Risiken zu begegnen, die entstehen können, wenn ausländische Gegner versuchen, von US-Investitionen zu profitieren“.

Die sektorspezifischen Details sind in einem Faktenblatt aufgeführt. Bei Halbleitern bleiben die bestehenden Verbote für bestimmte Design-Software, Fertigungsausrüstung sowie fortschrittliche integrierte Schaltkreise (ICs) und Packaging bestehen. Zudem wurden unter anderem strahlungsgehärtete ICs, photonische integrierte Schaltkreise und Speicher mit hoher Bandbreite (HBM) in die Verbotsliste aufgenommen. Nicht verbotene IC-Aktivitäten bleiben wie bisher meldepflichtig. Im Quantenbereich bleiben die Verbote für Quantencomputer sowie Quantensensorik und -netzwerke bestehen; zudem werden Investitionen in die Entwicklung von Algorithmen und Anwendungen für das Quantencomputing verboten. Im Bereich des Hochleistungsrechnens bleibt das Verbot von Supercomputern bestehen, während die Kategorie der fortschrittlichen ICs erweitert wird und Verbindungsstrukturen (Interconnects) mit hoher Bandbreite und geringer Latenz neu unter die Meldepflicht fallen.

Hyperschall ist ein neu hinzugekommener Bereich. Hyperschallsysteme selbst sowie bestimmte Antriebssysteme, Werkstoffe und Testanlagen sind verboten. Investitionen in Sensoren, Steuerungsgeräte, Software und Dual-Use-Materialien für Hyperschallsysteme müssen gemeldet werden.

## Biotech nach Ermessen des Ministers hinzugefügt – Gehirn-Computer-Schnittstellen unter verbotenen Bereichen

Biotechnologie gehört nicht zu den fünf im COINS-Gesetz festgelegten Bereichen. Das Finanzministerium teilte in seiner Pressemitteilung mit, es habe Biotechnologie auf Grundlage der Befugnis aufgenommen, zusätzliche Technologien zu bestimmen, die militärische, nachrichtendienstliche, Überwachungs- oder Cyberfähigkeiten ermöglichen.

Für den Biotech-Sektor wurde ausschließlich eine Verbotsliste ohne Meldeweg erstellt. Betroffen sind bestimmte biologisch gewonnene Materialien, Gehirn-Computer-Schnittstellen, Biomanufacturing, Bioinformatik-Werkzeuge sowie Hardware und Software für automatisierte wissenschaftliche Entdeckungen und Experimente.

In Abschnitt 2(j) des am 21\. Februar vergangenen Jahres unterzeichneten Memorandums „America First Investment Policy“ wies Präsident Trump an, neue oder erweiterte Beschränkungen für US-Auslandsinvestitionen in China in Bereichen wie „Halbleiter, künstliche Intelligenz, Quantentechnologie, Biotechnologie, Hyperschall“ und Luft- und Raumfahrt zu prüfen. Derselbe Abschnitt nannte auch fortschrittliche Fertigung, gerichtete Energie und andere Bereiche, die mit Chinas Strategie der „militärisch-zivilen Fusion“ verknüpft sind. Als Investitionsarten wurden Private Equity, Venture Capital, Greenfield-Investitionen, Unternehmensexpansionen und Investitionen in börsennotierte Wertpapiere aufgeführt; als Finanzierungsquellen wurden Pensionsfonds, Universitätsstiftungsvermögen und andere Kommanditisten (LP) genannt.

Das Memorandum richtete sich direkt gegen China. Abschnitt 1 stellte fest: „Die VR China nutzt zunehmend auch US-Kapital, um ihre militärischen und nachrichtendienstlichen Kapazitäten zu entwickeln und zu modernisieren.“ Derselbe Abschnitt wies darauf hin, dass China seine Strategie der militärisch-zivilen Fusion nutze, um den militärisch-industriellen Komplex auszubauen, und von privaten Unternehmen sowie Forschungseinrichtungen verlange, militärische und nachrichtendienstliche Aktivitäten zu unterstützen.

## KI in „Superintelligenzsysteme“ umbenannt und ausnahmslos mit Verboten belegt

Die KI-Vorschriften wurden verschärft. Der Verordnungsentwurf verwendet anstelle von „KI-Systeme“ in den derzeitigen Regelungen den Begriff „Superintelligenzsysteme“ (super intelligence systems). Laut dem Faktenblatt werden Investitionen von US-Personen weitgehend verboten, wenn ein Unternehmen in einem Besorgnis erregenden Land Superintelligenzsysteme entwickelt; der Meldeweg, der für solche Transaktionen bisher offenstand, entfällt.

Die derzeitigen Regelungen zogen die Grenze anhand der Rechenleistung. Laut den Erläuterungen des Finanzministeriums zur endgültigen Regelung von 2024 waren KI-Systeme verboten, die mit mehr als 10^25 Rechenoperationen trainiert wurden, während Systeme mit mehr als 10^23 Rechenoperationen meldepflichtig waren. Systeme, die primär mit biologischen Sequenzdaten trainiert wurden, waren ab 10^24 Rechenoperationen verboten.

## Besorgnis erregende Länder von China auf Nordkorea, Russland, Iran und Kuba ausgeweitet

Die Besorgnis erregenden Länder im Verordnungsentwurf sind China (einschließlich Hongkong und Macau), Kuba, der Iran, Nordkorea und Russland. Auf der Liste der Besorgnis erregenden Länder steht auch „Venezuela unter dem Maduro-Regime“, doch in den FAQ heißt es: „Dieses Regime existiert nicht mehr“, und Venezuela falle nicht unter die Definition eines Besorgnis erregenden Landes. In den FAQ wurde vermerkt, dass die Vereinigten Staaten am 5\. März dieses Jahres Delcy Rodríguez als Staatsoberhaupt anerkannt haben. Das Finanzministerium forderte Investoren auf zu prüfen, ob die Vorschriften auf Transaktionen mit venezolanischen Unternehmen anwendbar sind.

Auch der Umfang der „betroffenen ausländischen Personen“ wurde festgelegt. Dazu zählen bestimmte Staatsangehörige oder Personen mit Daueraufenthaltsrecht in Besorgnis erregenden Ländern, dort gegründete oder überwiegend tätige Unternehmen, bestimmte Mitglieder des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas sowie politische Führungskräfte sowie Regierungen von Besorgnis erregenden Ländern und deren Vertreter. Unternehmen, die sich mehrheitlich im Besitz solcher Personen befinden oder von ihnen kontrolliert werden, fallen ebenfalls darunter. Eingeschlossen sind auch Unternehmen, an denen eine betroffene ausländische Person Stimmrechte, Vorstands- bzw. Aufsichtsratssitze oder Kapitalanteile hält und bei denen mehr als 50 % einer von mehreren zentralen Finanzkennzahlen auf diese betroffene ausländische Person entfallen.

Der Ausgangspunkt der derzeitigen Bestimmungen ist das Dekret (Executive Order) 14105 vom 9\. August 2023\. Das Finanzministerium erließ am 28\. Oktober 2024 die endgültige Regelung, die am 2\. Januar 2025 in Kraft trat. Damals gab es drei regulierte Sektoren – Halbleiter und Mikroelektronik, Quanteninformationstechnologien und KI – und die einzigen Besorgnis erregenden Länder waren China sowie Hongkong und Macau. Wenn der vorliegende Verordnungsentwurf beschlossen wird, wird es sechs Sektoren und fünf Besorgnis erregende Länder geben.

## Meldung innerhalb von 30 Tagen nach Transaktion; verbotenen Geschäften droht Desinvestitionsanordnung

Zu den von den Vorschriften erfassten Transaktionen gehören der Erwerb von Eigenkapital oder bedingtem Eigenkapital, Wandelanleihen und Kredite mit bestimmten Rechten, Joint Ventures, die Umwandlung von bedingtem Eigenkapital, Greenfield-Investitionen und Betriebserweiterungen, die Anweisung von Transaktionen durch ausländische Personen sowie bestimmte LP-Beteiligungen an nicht-US-amerikanischen Investmentvermögen. In der Pressemitteilung hieß es, dass die Pflichten von US-Personen auch für von ihnen kontrollierte ausländische juristische Personen gelten.

Die Meldefrist beträgt 30 Tage nach Abschluss einer Transaktion. Erfährt eine US-Person erst nach dem Abschluss, dass es sich um eine erfasste Transaktion handelte, ist die Meldung innerhalb von 30 Tagen nach Erlangung dieser Kenntnis fällig.

Der Kenntnismaßstab ist weit gefasst. Die Regelung gilt, wenn eine US-Person eine Tatsache tatsächlich wusste, sich ihrer praktisch sicher war, sich einer hohen Wahrscheinlichkeit bewusst war oder sie durch eine angemessene und sorgfältige Untersuchung hätte in Erfahrung bringen können.

Bei Verstößen können zivilrechtliche Geldbußen bis zu der im International Emergency Economic Powers Act (IEEPA) festgelegten Höchstgrenze verhängt werden. Bei Transaktionen mit verbotenen Technologien kann eine Veräußerungsanordnung ergehen. Das Finanzministerium berücksichtigt freiwillige Selbstanzeigen bei der Festlegung des Vorgehens. Es gibt zudem ein Verfahren zur Beantragung einer Ausnahmegenehmigung von den Verboten aus Gründen des nationalen Interesses.

Das Finanzministerium plant nicht, eine Liste betroffener ausländischer Personen zu veröffentlichen. Stattdessen nimmt es vertrauliche Hinweise entgegen, und US-Personen müssen selbst eine angemessene und sorgfältige Untersuchung durchführen. Das Faktenblatt führt auch Kriterien auf, anhand derer das Ministerium beurteilt, ob eine Untersuchung angemessen und sorgfältig war.

## Kleinstbeträge unter 50.000 Dollar, börsennotierte Aktien und Fonds von Vorschriften ausgenommen

Auch Ausnahmen wurden detailliert geregelt. Börsennotierte Wertpapiere sowie Wertpapiere von Investmentgesellschaften wie Indexfonds, Investmentfonds und börsengehandelte Fonds (ETFs) sind von den Vorschriften ausgenommen. LP-Investitionen sind ausgenommen, wenn der zugesagte Betrag 2 Millionen Dollar oder weniger beträgt oder wenn verbindliche vertragliche Zusicherungen eingeholt wurden. Die Schwelle von 2 Millionen Dollar entspricht den aktuellen Vorschriften.

Transaktionen mit einem Gesamtvolumen von kumuliert bis zu 50.000 Dollar innerhalb von 12 Monaten sind lediglich von der Meldepflicht befreit. Das Faktenblatt stellt klar, dass diese Ausnahme nur für die Meldepflicht gilt. Transaktionen mit verbotenen Technologien dürfen auch bei geringen Beträgen nicht durchgeführt werden.

Zu den weiteren Ausnahmen gehören aktienbasierte Mitarbeitervergütungen und die Ausübung von Optionen, Derivate auf erfasste börsennotierte Wertpapiere, Wertpapiere von Investmentgesellschaften und LP-Investitionen, bestimmte konzerninterne Übertragungen an kontrollierte ausländische Einheiten, der Erwerb von Konsortialkreditanteilen bei Zahlungsausfällen, flankierende Finanzdienstleistungen, die Erfüllung verbindlicher, noch nicht abgerufener Kapitalzusagen, die vor Inkrafttreten der endgültigen Regelung eingegangen wurden, der vollständige Aufkauf von Anteilen betroffener ausländischer Personen an Vermögenswerten außerhalb der Besorgnis erregenden Länder sowie Bankkredite, Zahlungsabwicklung und Emissionsgeschäfte. Transaktionen, die vor dem 18\. Dezember vergangenen Jahres abgeschlossen wurden, sind ebenfalls nicht erfasst, wenngleich einige den aktuellen Regelungen unterliegen. Sind Mitspracherechte bei der Geschäftsführung vereinbart, die über den üblichen Minderheitsaktionärsschutz hinausgehen, sind die Ausnahmen eingeschränkt.

Den FAQ zufolge hindert die Regelung US-Bürger nicht daran, bei Unternehmen zu arbeiten, die Investitionen erhalten oder tätigen. Verträge über Technologielizenzierung, Beratung und Beschaffung sind im Allgemeinen ausgenommen, nicht jedoch Verträge über den Transfer von Technologien oder technischem Know-how. Dienen Vereinbarungen dem Zweck, die Regelungen zu umgehen, sind auch an sich ausgenommene Verträge unzulässig.

## Finanzministerium leitet Durchsetzung ein und gibt erste Geldbuße über 200.000 Dollar in diesem Monat bekannt

Rund zwei Wochen vor der Bekanntgabe des Verordnungsentwurfs, am 7\. Oktober, gab das Finanzministerium seine erste zivilrechtliche Geldbuße im Rahmen der aktuellen Vorschriften bekannt. Betroffen war Amidi LLC, die Muttergesellschaft der Organisation, die das „Plug and Play Tech Center“ betreibt. Die Geldbuße in Höhe von 200.000 Dollar wurde im Juli dieses Jahres verhängt.

Nach Angaben des Finanzministeriums investierte ein im Besitz von Amidi befindlicher chinesischer Fonds am 19\. April vergangenen Jahres rund 92.478 Dollar in Noematrix (Shanghai Qiongche Intelligent Technology), ein KI- und Robotikunternehmen aus Shanghai. Noematrix ist ein privates chinesisches Unternehmen, das KI, Robotik und verkörperte Intelligenz entwickelt. Amidi hatte diese Investition seiner kontrollierten ausländischen Tochtergesellschaft nicht beim Finanzministerium gemeldet. Das Finanzministerium teilte mit, es habe die Transaktion im Rahmen routinemäßiger Compliance- und Marktüberwachung aufgedeckt.

Finanzminister Bessent erklärte, die Bekanntgabe der Geldbuße unterstreiche „die Entschlossenheit des Finanzministeriums“, die nationale Sicherheit durch Maßnahmen zur Investitionssicherheit zu schützen. Der stellvertretende Minister Pilkerton bezeichnete das Programm als „ein wichtiges Instrument zur Bewältigung der Weiterentwicklung von Schlüsseltechnologien“ und fügte hinzu: „Wir werden weiterhin sicherstellen, dass Investoren die im Rahmen des Programms festgelegten Anforderungen einhalten.“

Der COINS Act wurde am 18\. Dezember vergangenen Jahres als Teil des National Defense Authorization Act (NDAA) für das Haushaltsjahr 2026 erlassen. Bis zum Inkrafttreten der endgültigen Fassung gelten die seit dem 2\. Januar 2025 angewandten bisherigen Bestimmungen (Title 31 des Code of Federal Regulations, Part 850) fort. Stellungnahmen werden über das Bundesportal für elektronische Regulierung (regulations.gov) entgegengenommen. Hinweise auf Verstöße nimmt das Finanzministerium über eine eigene E-Mail-Adresse (Outbound.Tips@treasury.gov) entgegen.

## China-Sonderausschuss des Kongresses dringt auf gesetzliche Verankerung von Biotech-Beschränkungen

John Moolenaar, Vorsitzender des Sonderausschusses des US-Repräsentantenhauses zum strategischen Wettbewerb zwischen den Vereinigten Staaten und der Kommunistischen Partei Chinas (China-Ausschuss), begrüßte die Biotech-Regeln in einer Erklärung vom 23\. Oktober. Moolenaar bezeichnete die Maßnahme als „einen wichtigen Schritt, um sicherzustellen, dass die Medikamente, auf die sich das amerikanische Volk verlässt, in Amerika erforscht, entwickelt und hergestellt werden“. Moolenaar sagte: „Wir können es uns nicht leisten, dass amerikanische Unternehmen die chinesische Biotech-Industrie stärken“, und fügte hinzu: „Die Trump-Administration stellt klar, dass Biotechnologie eine Frage der nationalen Sicherheit ist.“ Moolenaar wertete die Entscheidung als Sieg für die parteiübergreifende Koalition von Abgeordneten, die im vergangenen Jahr den COINS Act verabschiedet hatte.

Moolenaar forderte den Kongress auf, den parteiübergreifenden „Biotech Investment National Security Act“ zu verabschieden, um dieselben Beschränkungen gesetzlich festzuschreiben. Der Gesetzentwurf war im Juni von Moolenaar und der Abgeordneten Debbie Dingell ins Repräsentantenhaus eingebracht worden. Im Senat brachten die Senatoren Elissa Slotkin (Demokratin aus Michigan) und Pete Ricketts (Republikaner aus Nebraska) am 6\. August einen gleichlautenden Gesetzentwurf ein.

Laut einer Mitteilung aus dem Büro von Senatorin Slotkin erweitert der Gesetzentwurf des Senats die durch das COINS-Gesetz erfassten Bereiche um die Biotechnologie, einschließlich der Entwicklung von Arzneimitteln und Biologika. Lizenzvereinbarungen, Joint Ventures und Kapitalbeteiligungen von US-Pharmakonzernen mit betroffenen ausländischen Personen aus China würden damit der Prüfung durch das Finanzministerium unterliegen. Das Finanzministerium muss in Absprache mit den zuständigen Behörden innerhalb eines Jahres nach Inkrafttreten Durchführungsvorschriften erlassen. Der US-Verteidigungsminister muss binnen 60 Tagen prüfen, ob in die chinesische Biotechnologie fließendes US-Kapital die nationale Sicherheit und militärische Einsatzbereitschaft beeinträchtigt. „Wir können nicht zulassen, dass das kommunistische China an die Ressourcen gelangt, die es benötigt, um unsere Lebensweise zu bedrohen“, erklärte Ricketts. Slotkin sagte: „Im Moment läuft uns China in diesem Bereich den Rang ab.“

## Quellen (KST)

- US-Finanzministerium, Pressemitteilung · 22.10.2026 (Ortszeit) · Treasury Issues Proposed Rule to Implement Comprehensive Outbound Investment National Security Act · https://home.treasury.gov/news/press-releases/sb0667/
- US-Finanzministerium, Faktenblatt und FAQ · 22.10.2026 (Ortszeit) · Fact Sheet and FAQs: COINS Act NPRM · https://home.treasury.gov/system/files/206/Fact-Sheet-FAQs-COINS-Act-NPRM.pdf
- US-Finanzministerium · abgerufen am 24.10.2026 · Outbound Investment Security Program · https://home.treasury.gov/policy-issues/international/outbound-investment-program
- US-Finanzministerium, Pressemitteilung · 07.10.2026 (Ortszeit) · Treasury Announces Enforcement Penalty for Violation of Outbound Program · https://home.treasury.gov/news/press-releases/sb0652/
- US-Finanzministerium · abgerufen am 24.10.2026 · Outbound Investment Security Program Enforcement · https://home.treasury.gov/policy-issues/international/outbound-investment-program/enforcement
- US-Finanzministerium, Pressemitteilung · 28.10.2024 (Ortszeit) · Treasury Issues Regulations to Implement Executive Order Addressing U.S. Investments in Certain National Security Technologies and Products in Countries of Concern · https://home.treasury.gov/news/press-releases/jy2687
- US-Finanzministerium · 28.10.2024 (Ortszeit) · Additional Information on the Final Rule · https://home.treasury.gov/system/files/206/TreasuryOutboundFinalRuleAdditionalInformation\_0.pdf
- Weißes Haus · 21.02.2025 (Ortszeit) · America First Investment Policy · https://www.whitehouse.gov/presidential-actions/2025/02/america-first-investment-policy/
- Sonderausschuss des US-Repräsentantenhauses zum strategischen Wettbewerb zwischen den Vereinigten Staaten und der Kommunistischen Partei Chinas · 23.10.2026 (Ortszeit) · Moolenaar: New Biotech Investment Rules Help Stop CCP Takeover of Medicine Supply Chains · https://chinaselectcommittee.house.gov/media/press-releases/moolenaar-new-biotech-investment-rules-help-stop-ccp-takeover-of-medicine-supply-chains
- Büro von Senatorin Elissa Slotkin · 06.08.2026 (Ortszeit) · Slotkin, Ricketts Introduce Bipartisan Legislation to Keep Biotech Industry in America, Not China · https://www.slotkin.senate.gov/?p=3132