Schussattentat auf griechisch-orthodoxe Kirche im jordanischen Karak fordert 7 Tote und 40 Verletzte – König kündigt Bestrafung mit „eiserner Faust“ an

NAHER OSTEN
Bei einem terroristischen Schusswaffenangriff auf eine griechisch-orthodoxe Kirche im Dorf Hmoud im südjordanischen Gouvernement Karak sind am 23. Oktober (Ortszeit) sieben Menschen getötet und 40 verletzt worden. Diese Zahlen nannte Gesundheitsminister Ibrahim Bdour am selben Abend bei einem Briefing in Karak; es handelt sich um die jüngste offizielle Zählung der jordanischen Behörden. Die jordanische Regierung stufte die Tat als Produkt einer extremistischen Takfiri-Ideologie (Stigmatisierung von Andersgläubigen als Abtrünnige) ein. König Abdullah II. warnte davor, dass jeder, der versuchen sollte, dem Land zu schaden, mit „eiserner Faust“ (iron fist) getroffen werde, und die Regierung rief eine dreitägige Staatstrauer aus. Wie viele Täter es gab, wer sie waren und ob sie gefasst wurden, war bis zum frühen Morgen des 24. Oktober noch nicht bekanntgegeben worden.
Gesundheitsminister nennt 7 Tote und 40 Verletzte als jüngste offizielle Bilanz
Gesundheitsminister Bdour hielt am Abend des 23. Oktober gemeinsam mit Mohammad Momani, Regierungssprecher und Minister für Regierungskommunikation, ein Briefing im Regierungsgebäude des Gouvernements Karak ab. Das Briefing fand unmittelbar nach einer von Premierminister Jafar Hassan geleiteten Kabinettssitzung statt, und die staatliche Nachrichtenagentur Petra veröffentlichte um 22:48 Uhr Ortszeit einen arabischen sowie um 23:06 Uhr einen englischen Bericht.
Minister Bdour zufolge wurden von den 40 Verletzten 14 in das Staatliche Krankenhaus Karak und 26 in das Prince-Ali-bin-Al-Hussein-Militärkrankenhaus gebracht. Von diesen wurden drei in das Italienische Krankenhaus in Karak verlegt. Von den sieben Todesopfern starben zwei im Staatlichen Krankenhaus Karak und fünf im Militärkrankenhaus. Zwei Personen in kritischem Zustand wurden in den Operationssälen des Militärkrankenhauses operiert. Neun Patienten aus dem Militärkrankenhaus und drei aus dem Staatlichen Krankenhaus Karak wurden in die King Hussein Medical City verlegt, der Zustand der übrigen sei stabil, teilte der Gesundheitsminister mit.
Opferzahlen änderten sich innerhalb eines halben Tages dreimal
Die erste offizielle Erwähnung enthielt keine Zahlen. In der Eilmeldungsrubrik der Nachrichtenagentur Petra erschien um 14:58 Uhr Ortszeit unter Berufung auf die Direktion für öffentliche Sicherheit (PSD) eine Meldung, wonach bewaffnete Angreifer in einer Kirche in Karak das Feuer eröffnet und mehrere Menschen getötet und verletzt hätten. Gegen 15:00 Uhr schrieb Minister Momani in den sozialen Medien, die Sicherheitsbehörden verfolgten den Vorfall vor Ort und „offizielle Erklärungen würden herausgegeben, sobald die Informationen verifiziert sind“ (official statements would be issued as information is verified). Momani appellierte an die Bürger, die Sicherheitsbehörden die erforderlichen Schritte durchführen zu lassen und Informationen aus offiziellen Quellen zu beziehen.
Die ersten Zahlen folgten um 17:13 Uhr. Ein Sprecher der Direktion für öffentliche Sicherheit gab bekannt, dass bei dem Vorfall bei einer Trauerfeier im Gouvernement Karak „sechs Menschen getötet und 28 weitere verletzt wurden“ (six people were killed and 28 others injured). Diese Erklärung nannte keine Ursache und verwendete weder den Begriff Kirche noch Terrorismus. Der Sprecher erklärte, die Ermittlungen würden mit Hochdruck geführt und die Ergebnisse würden bekanntgegeben, sobald sie vorlägen. Zuvor hatte auch eine arabischsprachige Warnmeldung der PSD um 15:08 Uhr den Vorfall als „Schüsse auf eine Trauerfeier“ bezeichnet.
Die zweite Zahl wurde auf einer gemeinsamen Pressekonferenz von Innenminister Mazen Faraya und dem Leiter der PSD, Generalmajor Obeidallah Maaitah, genannt. Die Konferenz war für 17:30 Uhr angekündigt worden, und Petra veröffentlichte den Bericht darüber um 20:08 Uhr. Maaitah gab bekannt, dass bei einem Terroranschlag auf die griechisch-orthodoxe Kirche im Dorf Hmoud sieben Menschen getötet und 34 verletzt worden seien. Minister Faraya bezeichnete den Anschlag als „abscheuliche Tat“ (heinous act) und sagte, dies werde die Entschlossenheit des Volkes, Gewalt und Extremismus abzulehnen, nicht schwächen. Ein Bericht von Petra um 18:41 Uhr über eine Erklärung des syrischen Ministeriums für auswärtige Angelegenheiten und Expatriates nannte ebenfalls diese Zahlen (sieben Tote, 34 Verletzte).
Die dritte und letzte Zählung waren die vom Gesundheitsminister um 22:48 Uhr (auf Arabisch) und 23:06 Uhr (auf Englisch) bekanntgegebenen sieben Toten und 40 Verletzten. Die Zahl der Todesopfer stieg damit von sechs auf sieben um eine Person, die Zahl der Verletzten von 28 über 34 auf 40 um zwölf Personen. Bis zum frühen Morgen des 24. Oktober veröffentlichte Petra keine Mitteilung, die diese Zahlen änderte.
Offizielle Verlautbarungen verweisen sowohl auf Schüsse bei Trauerfeier als auch auf Kirchen-Terroranschlag
Die Formulierungen in den offiziellen Mitteilungen zum Tatort weichen leicht voneinander ab. Die Direktion für öffentliche Sicherheit erwähnte in ihrer ersten Zahlenmeldung und der arabischen Warnung eine Trauerfeier. Der jordanische Journalistenverband erklärte in einer Stellungnahme um 17:34 Uhr, Einwohner von Hmoud seien angegriffen worden, als sie nach dem Gebet in einer örtlichen Kirche die Trauerfeier für eine Frau abhielten. Senatspräsident Faisal Fayez erklärte um 17:16 Uhr in einer Mitteilung, unbekannte bewaffnete Angreifer hätten die Teilnehmer einer Trauerfeier in der Kirche von Hmoud attackiert.
Die Pressekonferenz des Innenministers und des PSD-Chefs sowie die Erklärung des Büros des Premierministers zur Staatstrauer stuften den Vorfall als terroristischen Anschlag auf die griechisch-orthodoxe Kirche im Dorf Hmoud ein. Der palästinensische Vizepräsident Hussein al-Sheikh und der libanesische Präsident Joseph Aoun bezeichneten die Opfer als Betende. Auch die Angaben zum Ort der Schüsse gehen auseinander. Die Petra-Eilmeldung um 14:58 Uhr berichtete von Schüssen im Inneren der Kirche, während die englischsprachige Meldung um 16:18 Uhr über die richterliche Nachrichtensperre den Untersuchungsgegenstand als einen Vorfall beschrieb, der sich „in der Nähe der Hmoud-Kirche“ (in the vicinity of Hamoud Church) ereignet habe. Die offiziellen Erklärungen machten keine Angaben darüber, in welchem Stadium der Trauerzeremonie die Schüsse fielen.
Verletzte auf Militärkrankenhaus und Medizinstadt aufgeteilt
Die jordanischen Streitkräfte beteiligten sich an der Verlegung der Verletzten. Wie Petra am 24. Oktober um 00:44 Uhr (Arabisch) und 01:18 Uhr (Englisch) meldete, befahl Generalstabschef Majdi Harasis auf Weisung des Königs dem Direktor der Königlichen Medizinischen Dienste, „die Verletzten des Schusswaffenvorfalls im Gouvernement Karak in die Al-Hussein Medical City zu verlegen“.
Der Direktor der Königlichen Medizinischen Dienste gab bekannt, dass das Prince-Ali-bin-Al-Hussein-Militärkrankenhaus 26 Verletzte aufgenommen habe. Davon wurden acht mit Hubschraubern der Königlich Jordanischen Luftwaffe in die Al-Hussein Medical City und drei in private Krankenhäuser gebracht. Acht Personen blieben stationär in Behandlung, zwei wurden nach erfolgter Behandlung entlassen. Bei der Zahl der aus dem Militärkrankenhaus in die Medizinstadt verlegten Patienten gibt es eine Differenz von einer Person zwischen den Angaben des Gesundheitsministers (neun) und denen des Militärs (acht). Die jordanischen Streitkräfte erklärten, sie würden „die Bürger unterstützen und alle verfügbaren medizinischen Ressourcen mobilisieren“.
Der stellvertretende Premierminister und Minister für Kommunalverwaltung, Walid Masri, besuchte am Nachmittag des 23. Oktober das Staatliche Krankenhaus Karak, um sich nach den Verletzten zu erkundigen. „Die Regierung verfolgt den Zustand der Verletzten unmittelbar“, sagte Masri und versicherte, man werde sicherstellen, dass sie die bestmögliche Behandlung erhalten.
Regierung stuft Tat als Takfiri-Extremismus ein und gelobt Ergreifung der Täter
Sprecher Momani teilte gegen 17:10 Uhr in den sozialen Medien mit, dass Premierminister Hassan im Regierungsgebäude von Karak eine Sitzung des Sicherheitsrats abhalte, um die Reaktion der zuständigen Behörden zu überprüfen. Hassan leitete das Treffen am Abend des 23. Oktober. Hassan teilte mit, der König habe alle staatlichen Institutionen angewiesen, die Täter zu verfolgen und zu bestrafen. „Unsere Behörden werden keine Mühen scheuen und wir werden sie ergreifen“ (Our agencies will spare no effort, and we will apprehend them), sagte Hassan. Er betonte, der Anschlag sei „das Ergebnis einer terroristischen Takfiri-Ideologie und blinden Extremismus“ (the result of terrorist takfiri ideology and blind extremism). Hassan sprach von einem „unüberwindbaren Bollwerk gegen diese Takfiri-Ideologie“ (an impenetrable bulwark against this takfiri ideology) und erklärte, diejenigen, die mit den Tätern kooperieren, hätten „keinen Platz in unserem Land und unserer Gesellschaft“. Bei dem Treffen erstatteten Minister und Leiter der Sicherheitsbehörden Bericht über den Zustand der Verletzten und den Fortgang der Täterverfolgung.
Zuvor hatte Hassan gegen 19:13 Uhr auf X geschrieben: „Terrorismus hat keine Religion und kein Heimatland“ (Terrorism has no religion and no homeland). Er fügte hinzu: „In diesem Land wird es keinen Platz für diejenigen geben, die Spaltung und Extremismus schüren“, und: „Der lange Arm der Gerechtigkeit wird jeden erreichen, der an dieser verabscheuungswürdigen Tat beteiligt war.“ Am selben Abend besuchte Hassan eine Beileidsbekundung bei der Wohltätigkeitsgesellschaft Hmoud. Begleitet wurde er von Innenminister Faraya, dem Staatsminister für Angelegenheiten des Premierministeramts Abdullatif Najdawi, dem Direktor des Allgemeinen Geheimdienstes (GID) Ahmad Husni und PSD-Chef Maaitah.
Sprecher Momani erklärte beim Briefing, die Regierung verurteile den Angriff „auf das Schärfste“ (أشد العبارات). Er bezeichnete die Tat als Folge einer „extremistischen Takfiri-Ideologie“ (فكر تكفيري متطرف) und sagte, die Täter „repräsentieren nicht die Jordanier“. Momani sagte, der Staat werde „keine Nachsicht walten lassen“ (لن تتهاون), um die Verantwortlichen zu verfolgen und vor Gericht zu bringen. Er bezeichnete Christen als „einen untrennbaren, angestammten Teil des Gefüges des jordanischen Volkes“. PSD-Chef Maaitah kündigte auf der Pressekonferenz an, die Verantwortlichen würden bald festgenommen und vor Gericht gestellt.
König warnt vor Vergeltung mit „eiserner Faust“ und Regierung ruft dreitägige Staatstrauer aus
König Abdullah II. schrieb am 23. Oktober auf X, diejenigen, die glaubten, verräterische Kugeln könnten die Jordanier spalten, seien „gescheitert“ (treacherous bullets could divide Jordanians have failed). „Das Blut jedes Jordaniers ist kostbar“ (The blood of every Jordanian is precious), betonte der König und warnte, dass jeder, der versuchen sollte, dem Land zu schaden, mit „eiserner Faust“ (iron fist) getroffen werde. Der König hob hervor, dass die Jordanier „vom Norden bis zum Süden des Königreichs“ (from the north to the south of the Kingdom) eins seien, sprach den Familien der Opfer sein Beileid aus und wünschte den Verletzten eine schnelle Genesung.
Kronprinz Hussein erklärte, die Kugeln der Terroristen könnten Karaks Geschichte der Ehre und Würde nichts anhaben. „Die Jordanier werden jedem geschlossen entgegentreten, der versucht, die Sicherheit und Stabilität des Vaterlandes zu untergraben“, so der Kronprinz. Königin Rania schrieb in den sozialen Medien: „Die Tränen des Dorfes Hmoud und seiner Bewohner sind die Tränen aller Jordanier.“
In einer Erklärung um 21:42 Uhr rief Premierminister Hassan ab Freitag, dem 23. Oktober, eine dreitägige Staatstrauer aus. An den Gebäuden von Ministerien, Regierungsdienststellen und öffentlichen Institutionen werden die Flaggen auf Halbmast gesetzt. Die Regierung teilte mit, die Trauerzeit bringe die Trauer und die Solidarität aller Jordanier angesichts dieser Tragödie zum Ausdruck.
Staatsanwaltschaft verhängt Nachrichtensperre über Ermittlungen und Polizei verfolgt Online-Beiträge
Hassan Abdallat, Generalstaatsanwalt von Amman, verhängte am Nachmittag des 23. Oktober ein Veröffentlichungsverbot bezüglich der Ermittlungen zu den Ereignissen in der Nähe der Hmoud-Kirche im Gouvernement Karak. Die Rechtsgrundlage bilden Artikel 39 des Presse- und Publikationsgesetzes sowie Artikel 225 des Strafgesetzbuchs. Das Verbot gilt für Rundfunk, Printmedien, digitale Medien sowie alle sozialen Netzwerke. Inhalte über den Vorfall, den Stand der Ermittlungen und Aspekte, die den Geschäftsgang der Justiz beeinträchtigen könnten, dürfen nicht veröffentlicht werden; ebenso wurde die Weitergabe und das erneute Einstellen von Fotos und Videos im Zusammenhang mit dem Vorfall untersagt. Auch die Verbreitung von Informationen über die Existenz des Berichterstattungsverbots selbst fällt unter die Anordnung. Ausgenommen sind lediglich staatliche Medien unter der Aufsicht des Ministeriums für Regierungskommunikation. Bei Verstößen drohe „rechtliche und gerichtliche Verantwortung“, ohne dass genaue Strafmaße genannt wurden.
Auch Regierungssprecher Momani forderte Bürger und Medien beim Briefing auf, keine Fotos und Videos von Opfern und Verletzten zu verbreiten und keine unbestätigten Informationen in Umlauf zu bringen. Ein Sprecher der Direktion für öffentliche Sicherheit teilte mit, dass die Abteilung für Cyberkriminalität seit dem Vorfall Beiträge und Kommentare in den sozialen Medien überwache. Im Fokus stünden Inhalte, die die Privatsphäre und Würde von Opfern und Verletzten verletzen, die Ermittlungen behindern, den gesellschaftlichen Frieden gefährden oder Spaltung anheizen. Der Sprecher gab an, dass bereits mehrere Personen identifiziert worden seien und deren Festnahme vorbereitet werde. Er warnte davor, dass für derartige Beiträge und Kommentare „keine Nachsicht“ gelte. Die Zahl der identifizierten Personen wurde nicht bekanntgegeben.
Islamische Geistliche und Nachbarländer verurteilen Tat einhellig
Auch die islamische Führung Jordaniens erhob ihre Stimme. Großmufti Ahmad Hasanat stufte den Angriff als „abscheuliches Verbrechen“ ein, das gegen das islamische Recht verstoße, welches ungerechtfertigtes Töten verbiete. „Das Leben von Christen ist ebenso unantastbar wie das Leben von Muslimen“ (as inviolable as Muslim lives), sagte Großmufti Hasanat. Er zitierte einen Koranvers, wonach derjenige, der ungerechterweise einen Menschen tötet, so handele, als habe er die gesamte Menschheit getötet. Der Minister für Awqaf und islamische Angelegenheiten, Mohammad Khalaileh, sagte: „Terrorismus unterscheidet nicht zwischen Muslimen und Christen.“ Eine gesunde religiöse Bildung dulde keine Angriffe auf unschuldige Menschen oder Gotteshäuser, so Khalaileh. Er verwies auf die Botschaft von Amman und die Weltwoche der interreligiösen Harmonie als Beispiele für das religiöse Zusammenleben in Jordanien und betonte, dass dem Extremismus neben Sicherheitsmaßnahmen auch ideologisch begegnet werden müsse. Parlamentspräsident Mazen Qadi erklärte, es gebe „keine Nachsicht“ für die Verantwortlichen und für jeden, der Jordaniens Sicherheit und nationale Einheit gefährden wolle; niemand werde sich der Verantwortung entziehen können. „Dem Terrorismus mit Entschlossenheit zu begegnen, der Spaltung mit Wachsamkeit und dem Hass mit Toleranz ist unerlässlich“, sagte Qadi. Senatspräsident Fayez betonte: „Die Muslime und Christen in Jordanien haben stets dieselben Rechte und Pflichten geteilt und als Brüder und Schwestern zusammengelebt.“ Der Präsident des Obersten Gerichtshofs, Abdulhafez Nahar Rabta, gab eine Erklärung ab, wonach der Schutz des menschlichen Lebens „eines der obersten Ziele der islamischen Scharia“ sei.
Das Lateinische Patriarchat verurteilte den Anschlag als „Verletzung der Heiligkeit von Gebetsstätten“. Das Patriarchat betonte: „Die nationale Einheit Jordaniens ist das Sicherheitsventil (اللحمة الوطنية الأردنية هي صمام الأمان)“ gegen Terrorismus und Extremismus; Jordaniens Muslime und Christen seien eine Familie, die Geschichte und Schicksal teile. Das Patriarchat sprach den Sicherheitskräften bei der Verfolgung der Täter seine Unterstützung aus.
Auch Regierungen anderer Staaten schlossen sich den Verurteilungen an. Das Außenministerium der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) verurteilte in einer Erklärung vom 23. Oktober den terroristischen Schusswaffenangriff auf die Hmoud-Kirche im Gouvernement Karak und betonte, man lehne „jede Form von Gewalt, Extremismus und Terrorismus entschieden ab“. Der libanesische Präsident Joseph Aoun bezeichnete den Angriff auf Gläubige und Trauergäste während des Trauergottesdienstes in der Kirche als „Verbrechen, das alle religiösen und menschlichen Werte mit Füßen tritt“, während das bahrainische Außenministerium erklärte, es lehne „Angriffe auf Gotteshäuser und die Terrorisierung unschuldiger Zivilisten entschieden ab“. Das syrische Ministerium für auswärtige Angelegenheiten und Expatriates drückte seine „volle Solidarität“ mit Jordanien aus. Der palästinensische Vizepräsident Hussein al-Sheikh verurteilte den Terroranschlag auf die Betenden in der Kirche ebenfalls. In einer Mitteilung, die Petra am frühen Morgen des 24. Oktober übermittelte, verurteilte die japanische Botschaft in Jordanien die Gewalt und drückte den Familien der Opfer sowie allen Betroffenen ihre Solidarität aus.
Quellen (KST)
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- Jordanische staatliche Nachrichtenagentur Petra · 2026-10-24 02:52 · Chief Justice Condemns Terrorist Attack in Karak, Stresses Sanctity of Human Life · https://petra.gov.jo/en/news/chief-justice-condemns-terrorist-attack-in-karak-stresses-sanctity-of-human-life
- Jordanische staatliche Nachrichtenagentur Petra (Arabisch) · 2026-10-23 22:14 · نائب عام عمان يقرر حظر النشر في قضية أحداث كنيسة حمود بالكرك باستثناء الإعلام الرسمي وبإشراف الاتصال الحكومي · https://petra.gov.jo/ar/news/نائب-عام-عمان-يقرر-حظر-النشر-في-قضية-أحداث-كنيسة-حمود-بالكرك-باستثناء-الإعلام-الرسمي-وبإشراف-الاتصال-الحكومي
- Jordanische staatliche Nachrichtenagentur Petra (Arabisch) · 2026-10-24 06:44 · بتوجيهات ملكية.. القوات المسلحة تخلي مصابي حادثة الكرك · https://petra.gov.jo/ar/news/بتوجيهات-ملكية-القوات-المسلحة-تخلي-مصابي-حادثة-الكرك
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- Jordanische staatliche Nachrichtenagentur Petra · 2026-10-24 07:18 · Army Transfers Injured in Karak Shooting to Al Hussein Medical City · https://petra.gov.jo/en/news/army-transfers-injured-in-karak-shooting-to-al-hussein-medical-city
- Jordanische staatliche Nachrichtenagentur Petra · 2026-10-23 23:27 · Deputy PM Visits Karak Hospital to Check on Those Injured in Shooting · https://petra.gov.jo/en/news/deputy-pm-visits-karak-hospital-to-check-on-those-injured-in-shooting
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- Jordanische staatliche Nachrichtenagentur Petra · 2026-10-24 01:13 · PM Condemns Abhorrent Attack on Karak Church, Vows Full Pursuit of Perpetrators · https://petra.gov.jo/en/news/pm-condemns-abhorrent-attack-on-karak-church-vows-full-pursuit-of-perpetrators
- Jordanische staatliche Nachrichtenagentur Petra · 2026-10-24 04:55 · PM Offers Condolences to martyrs of Karak Church Attack · https://petra.gov.jo/en/news/pm-offers-condolences-to-martyrs-of-karak-church-attack-1
- Jordanische staatliche Nachrichtenagentur Petra · 2026-10-23 23:50 · King: We will confront terrorist act targeted Karak with severest penalties · https://petra.gov.jo/en/news/king-we-will-confront-terrorist-act-targeted-karak-with-severest-penalties
- Jordanische staatliche Nachrichtenagentur Petra · 2026-10-24 00:47 · Crown Prince: Terrorist Bullets Will Not Diminish Karak's Pride, Dignity · https://petra.gov.jo/en/news/crown-prince-terrorist-bullets-will-not-diminish-karaks-pride-dignity
- Jordanische staatliche Nachrichtenagentur Petra · 2026-10-24 02:05 · Queen: Crime in Karak pained all our hearts · https://petra.gov.jo/en/news/queen-crime-in-karak-pained-all-our-hearts-1
- Jordanische staatliche Nachrichtenagentur Petra · 2026-10-24 03:42 · Jordan Declares Three-Day National Mourning for Karak Church Attack martyrs · https://petra.gov.jo/en/news/jordan-declares-three-day-national-mourning-for-karak-church-attack-martyrs
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- Jordanische staatliche Nachrichtenagentur Petra · 2026-10-24 00:36 · Grand Mufti Condemns Attack on Karak Church · https://petra.gov.jo/en/news/grand-mufti-condemns-attack-on-karak-church
- Jordanische staatliche Nachrichtenagentur Petra · 2026-10-24 00:33 · Awqaf Minister: Terrorism Does Not Distinguish Between Muslims, Christians · https://petra.gov.jo/en/news/awqaf-minister-terrorism-does-not-distinguish-between-muslims-christians
- Jordanische staatliche Nachrichtenagentur Petra · 2026-10-23 23:30 · House Speaker Condemns Karak Church Attack, Vows No Leniency for Perpetrators · https://petra.gov.jo/en/news/house-speaker-condemns-karak-church-attack-vows-no-leniency-for-perpetrators
- Jordanische staatliche Nachrichtenagentur Petra (Arabisch) · 2026-10-24 06:06 · البطريركية اللاتينية تدين الاعتداء الإرهابي على كنيسة الكرك · https://petra.gov.jo/ar/news/البطريركية-اللاتينية-تدين-الاعتداء-الإرهابي-على-كنيسة-الكرك
- Außenministerium der VAE · 2026-10-23 · UAE Condemns Terrorist Shooting Incident at Church in Jordan · https://www.mofa.gov.ae/en/MediaHub/News/2026/10/23/UAE-Jordan
- Jordanische staatliche Nachrichtenagentur Petra · 2026-10-24 01:05 · UAE, Lebanon, and Bahrain Condemn Terrorist Attack on Karak Church, Reaffirm Solidarity with Jordan · https://petra.gov.jo/en/news/uae-lebanon-and-bahrain-condemn-terrorist-attack-on-karak-church-reaffirm-solidarity-with-jordan
- Jordanische staatliche Nachrichtenagentur Petra · 2026-10-24 00:41 · Syria Condemns Terrorist Attack on Hmoud Church in Karak, Reaffirms Solidarity with Jordan · https://petra.gov.jo/en/news/syria-condemns-terrorist-attack-on-hmoud-church-in-karak-reaffirms-solidarity-with-jordan
- Jordanische staatliche Nachrichtenagentur Petra · 2026-10-24 00:42 · Palestinian Leadership Condemns Terrorist Attack on Karak Church · https://petra.gov.jo/en/news/palestinian-leadership-condemns-terrorist-attack-on-karak-church
- Jordanische staatliche Nachrichtenagentur Petra (Arabisch) · 2026-10-24 11:26 · السفارة اليابانية تدين الهجوم في الكرك وتعرب عن تضامنها مع الأردن · https://petra.gov.jo/ar/news/السفارة-اليابانية-تدين-الهجوم-في-الكرك-وتعرب-عن-تضامنها-مع-الأردن